Zum Braten eignet sich nahezu jede Gemüse-Sorte (Paprika, Möhren, Auberginen, Zucchini etc.), nur die Garzeiten der einzelnen Gemüse variieren.
Als Regel gilt: hohe Hitze, geringe Garzeit.
Idealerweise verwenden Sie eine möglichst schwere, massive Bratpfanne mit einem dicken Boden.
- Pfanne mit etwas Öl erhitzen (das Öl soll sich leicht in der Pfanne bewegen)
- Gemüse in gleichmäßig große Streifen, Scheibe oder Ähnliches schneiden
- Gemüse portionsweise in der Pfanne braten (braten Sie zu viel Gemüse zugleich in der Pfanne, gibt das Gemüse beim Braten zu viel Wasser ab und die Temperatur sinkt)
- Gemüse "in Bewegung halten": mit einem Pfannenwender wenden oder (wer das kann) Gemüse in der Pfanne schwenken
- Gemüse herausnehmen und eventuell auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Fische, speziell Fischfilets, dürfen nicht zu heiß gebraten werden, sonst werden sie zäh und trocken.
Das viele Eiweiß im Fisch gerinnt bei starker Hitze, er trocknet aus.
Fischfilets nur wenige Minuten bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten kurz braten.
Ganze Fische im Ofen bei mittlerer Hitze garen. Als Flüssigkeit könne Sie etwas Weißwein, Cidre, oder Fischfond hinzufügen.
Die Bauchhöhle bietet sich für Füllungen z.B. mit Kräutern an.
Ganz besonders zart werden Fische - ganze oder Filets - wenn man sie über Dampf gart.
Dies kann in einem Dampfgerät geschehen oder in Dämpfaufsätzen für Pfannen, die es in verschiedenen Größen zu kaufen gibt.
Probieren Sie doch einmal den Fisch über einem Fond aus Gemüsebrühe, Fenchel oder Dill zu dämpfen. Der Fisch erhält einen sehr feinen Geschmack.
Die Bratzeit von Fleischstücken lässt sich nicht genau festlegen. Sie wird von vielen, zum Teil unbekannten Faktoren wie Alter und Mastgrad des Tieres, Lagerzeit und -bedingungen des Stückes und der Fleischtemperatur vor dem Kochen beeinflusst.
Ob ein Stück genügend gebraten oder geschmort ist, stellen Sie am besten mit einem Fleischthermometer fest.
Durch das Einstechen des Thermofühlers in das Fleischstück kann die Kerntemperatur gemessen werden.
Mögen Sie es lieber blutig sollte die Kerntemperatur etwa 50°C betragen, für gut durchgebratenes Fleisch sollte das Thermometer etwa 70°C anzeigen.
Die Garprobe kann auch per Fingerdruck erfolgen. Es wird der Druckwiderstand des Fleisches abgetastet.
Gibt das Fleisch beim Druck ziemlich nach, ist es im Inneren noch roh oder stark blutig. Bei leichtem Druckwiderstand ist das Kernstück `englisch´, d. h. rosa, gebraten.
Schritt 1:
Nehmen Sie das Fleisch ca. 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer den Fettrand mehrfach ein. Der Fettrand schützt das Fleisch während des Bratens vor dem Austrocknen.
Schritt 2:
Erhitzen Sie nun Rama Culinesse in einer Pfanne. Die ideale Brattemperator ist erreicht, wenn die Bläschen verschwinden. Braten Sie mit einer Tefal Pfanne, zeigt Ihnen der rote Thermo-Spot® die optimale Brattemoeratur an. Nun können Sie die Steaks in die Pfanne geben. Überladen Sie die Pfanne nicht, da ansonsten die Pfannentemperatur zu stark absinken könnte.
Schritt 3:
Braten Sie die Steaks zunächst von einer Seite scharf an. Dabei bräunt das Fleisch und bekommt sein wunderbar typisches Brataroma. Das Fleisch wenden und von der anderen Seite ebenfalls etwas gleich lange braten. Beim Wenden nicht in das Fleisch stechen, sonst läuft wertvoller Fleischsaft aus und die Steaks werden trocken.
Schritt 4:
Sie können ganz einfach feststellen, ob die Steaks den gewünschten Garpunkt erreicht haben. Drücken Sie mit dem Finger oder dem Pfannenwender leicht auf das Fleisch. Tritt noch roter Fleischsaft aus, nennt man es rare (blutig). Gibt es stark nach, ist es medium, gibt es nur wenig nach, ist es durch (well-done). Würzen Sie jetzt nur noch mit Salz und Pfeffer.
Kleine Fleischstücke, wie z.B. Geschnetzeltes und Steaks, werden zäh und trocken, wenn sie zu lange und zu heiß gebraten werden.
Wird gefrorenes Fleisch zu schnell aufgetaut, zerreißen die Eiskristalle die Muskelzellen. Dadurch können diese den Fleischsaft nicht mehr einschließen,
er tritt aus und das Fleisch verliert mit dem Saft wertvolle Fleischeiweiße. Beim Braten oder Kochen wird das Fleisch dann trocken.
Garen Sie kleine Fleischstücke, besonders solche mit wenig Fett nicht im Ofen, da sie austrocknen. Lieber bei nicht zu großer Hitze in der Pfanne braten.
Beim Schmoren oder Kochen sollte nur soviel Flüssigkeit beigegeben werden, dass das Fleisch etwa zu einem Drittel darin liegt. Zuviel Flüssigkeit laugt
das Fleisch aus und es wird trocken.
Zu heißes Schmoren, Sieden oder Braten ist für alle Fleischsorten und Stücke schlecht, sie werden zäh und trocken.
Wird Fleisch im Ofen im geschlossenen Topf bei mittlerer oder schwacher Hitze in Flüssigkeit geschmort, so werden auch weniger zarte Fleischstücke zart,
saftig und braun, weil im Ofen die Hitze von allen Seiten eindringen kann.