Mürbeteig mag es gern kühl, legen Sie ihn deshalb eine Stunde in den Kühlschrank bevor Sie ihn weiterverarbeiten. Wenn es mal schnell gehen muss, legen Sie den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien und drücken ihn etwas flach. So kühlt er schneller durch.Rollen Sie feuchten oder klebrigen Teich einfach zwischen zwei Frischhaltefolien aus.Ist der Teig zu fest geworden, war es ihn zu kalt. Kneten Sie ihn kurz durch, er lässt sich dann problemlos ausrollen.Bricht der Teig beim Ausrollen, ist er zu trocken, geben Sie etwas Wasser hinzu und kneten Sie ihn erneut.Teig, der an der Arbeitsfläche oder den Austechformen kleben bleibt, ist lästig. Sie können es vermeiden, indem Sie den Teig vor dem Ausstechen mit einem bemehlten Spachtel von der Arbeitsfläche lösen und die Ausstechformen kurz in Mehl tauchen.Damit Ihre Kekse beim Backen in Form bleiben, legen Sie sie vorher für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.Ihr fertiges Gebäck hält sich in gut verschlossenen Blechdosen am besten. Die Kekse bleiben so mindestens zwei Wochen frisch und knusprig. Sie können Kekse ohne Glasur auch problemlos einfrieren und sich so einen Vorrat an leckerem Gebäck anlegen. Nehmen Sie die Plätzchen einfach 1 Stunde vor dem Servieren heraus und lassen sie bei Zimmertemperatur auftauen.
Um einen lockeren, luftigen Hefeteig zu bekommen, ist es wichtig den Hefeteig richtig gehen zu lassen. Am besten gelingt der Teig, wenn er zweimal aufgeht. Lassen Sie ihn nach dem verkneteten mindestens 30 Minuten gehen. Decken Sie ihn dabei mit einem feuchten Tuch ab, damit er nicht austrocknet. Drücken oder Streichen Sie ihn dann in die gewünschte Form und lassen ihn nochmal etwa 15 Minuten ruhen. Ihre Mühe wird mit einem zarten lockeren Hefeteig belohnt werden.
Sehr luftig wird der Teig auch, wenn Sie ihn über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Tag können Sie den Teig herausnehmen und stehen lassen bis er Zimmertemperatur hat. Dann formen und nochmals etwa 15 Minuten gehen lassen.
Hefeteig können Sie auch prima einfrieren. Lassen Sie ihn aufgehen und frieren ihn anschließend ein. Zum Auftauen legen sie ihn über Nacht in den Kühlschrank und lassen ihn noch einmal gehen, bevor sie ihn weiterverarbeiten.
Wenn Sie einen Biskuitteig in einer Springform backen, fetten Sie den Rand nicht ein. Der Teig geht sonst am Rand zu schnell auf und fällt dort auch wieder zusammen.
Schieben Sie ihren fertigen Biskuitteig sofort in den vorheizten Ofen, die eingeschlagene Luft entweicht sonst. Ist der Biskuit im Ofen, öffnen Sie die Tür frühestens nach 20 Minuten, ansonsten fällt der Teig zusammen.
Wenn Sie Eigelb und Margarine schaumig rühren, geben Sie 2 Esslöffel heißes Wasser hinzu. Die Masse wird so schaumiger. Sobald Sie das Mehl untergemischt haben, nicht mehr Rühren, der Teig wird sonst klebrig.
Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, sie verbinden sich dann besser miteinander. Stellen Sie also alles rechtzeitig bereit. Wenn es mal schnell gehen muss, legen Sie die Eier kurz in warmes Wasser und stellen Sie die Margarine kurz an einem warmen Ort (z.B. an die Heizung).
So schmelzen Sie Schokolade: In eine Schüssel geben und in einem heißen Wasserbad schmelzen. Passen Sie auf, dass kein Wasser in die Schokoladenmasse gelangt, sonst bilden sich Klümpchen. Die Schokolade nicht zu heiß werden lassen, sie darf nur handwarm sein, sonst karamellisiert der Zucker und es bilden sich ebenfalls kleine, grießige Klümpchen.
Kaufen Sie ganze Nüsse, sie sind geschmacksintensiver und mahlen Sie diese selber. Dafür gibt es verschiedene Küchengeräte wie Blitzhacker oder spezielle Aufsätze für die Küchenmaschine. Um den Geschmack der Nüsse noch zu verstärken rösten Sie diese vor dem Mahlen an. Geben Sie die Nüsse ohne Fettzugabe in eine Pfanne und rösten Sie sie bei mittlerer Hitze, bis sie herrlich duften. Wichtig ist es, die Nüsse vor dem Mahlen gut auskühlen zu lassen. Breiten Sie diese dazu einfach auf ein Backblech aus. Auch Kokosraspeln schmecken aromatischer, wenn sie geröstet werden.
Geschälte Mandeln sind milder im Aroma. Leider sind Mandeln im Handel oft nur ungeschält erhältlich, in vielen Rezepten werden sie jedoch geschält verwendet. In diesem Fall geben Sie die Mandeln so lange in kochendes Wasser, bis die Häute platzen. Gießen Sie das Wasser ab und breiten Sie die Mandeln auf der Hälfte eines Tuches aus. Die andere Tuchhälfte darüber legen und die Mandeln so lange reiben, bis die Häute entfernt sind.
Um Haselnüsse zu schälen, rösten Sie die Nüsse bei 150°C im Ofen, bis sich die Häute lösen. Diese können sie dann wie bei den Mandeln mit einem Tuch abreiben.
Legen Sie die Backformen entweder mit Backpapier aus oder pinseln Sie die Form mit Margarine aus. Dann erst die Masse einfüllen. Das Backgut klebt so weniger an.
Füllen Sie ihre Backformen maximal zu zwei Drittel mit Teig. Wenn Sie weniger einfüllen, beachten Sie das sich die Backzeit verkürzt, bei mehr Teig, besteht die Gefahr, dass er überläuft.
Mit Blätterteig erzielen Sie ein besseres Backresultat, wenn Sie das Gebäck vor dem Backen kühl stellen. Dazu das vorbereitete Gebäck auf ein Backblech legen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.
Ist Ihr Gebäck an der Oberfläche bereits dunkel, aber noch nicht fertig gebacken? Bedecken Sie es vor dem Ende der Backzeit mit Alufolie und backen Sie es dann fertig.
Die Backzeiten können von Ofen zu Ofen um einige Minuten variieren. Lassen Sie den Ofen nicht aus den Augen, besonders Kekse verbrennen sehr schnell. Wenn Sie mit Umluft backen, kann sich die Backzeit etwas verringern. Ist nur eine Temperatur für Ober- und Unterhitze angegeben, reduzieren Sie diese Temperatur einfach um 25° C.
Die Backformen der französischen Firma Demarle, Direktvertrieb, bestehen aus Glasfaser mit Silikon ummantelt, man braucht kein Fett, damit der Kuchen nicht klebt, außerdem weniger Backzeit und schönere Ergebnisse.