Ob gelb, weiß, rot oder violett - Zwiebeln verleihen vielen Gerichten eine besondere Würze. Auch Knoblauch ist für viele Rezepte unentbehrlich. Hier erfahren Sie, was man im Umgang mit beiden beachten sollte.
Zwiebelsorten
Die gelbe Haushalts- oder Küchenzwiebel ist würzig und scharf.

Die weiße Zwiebel ist milder als die gelbe und leicht süßlich. Sehr große weiße Zwiebeln eignen sich hervorragend zum Füllen.

Die rote, fast violette Zwiebel ist würzig, ohne scharf zu sein. Wegen ihrer schönen Farbe wird sie gern in Salaten verwendet.

Die Frühlingszwiebel ist besonders mild und fein im Geschmack und kann daher gut roh genossen werden. Frühlingszwiebeln werden nicht geschält, nur das Wurzelende wird entfernt. Das Grün kann als Ersatz für Schnittlauch den Gerichten einen zarten Lauchgeschmack verleihen und sieht als Garnitur hübsch aus. Frühlingszwiebeln vertragen aber keine langen Garzeiten.

Gedünstet können halbierte Frühlingszwiebeln als Gemüse serviert werden und runden asiatische Gerichte besonders gut ab.

Die Saucen- oder Perlzwiebel gehört zur gleichen Sorte wie die gelbe Haushaltszwiebel. Sie ist jedoch sehr klein und wird meist ganz und geschält verwendet. Saucenzwiebeln eignen sich sehr gut zum Einmachen.

Damit Saucenzwiebeln mühelos geschält werden können geben Sie die Zwiebeln 1-2 Minuten in kochendes Wasser. Spülen Sie sie dann kalt ab und pressen die Zwiebel aus der Schale.

Die Schalotte ist klein, meist sitzen mehrere Zehen unter einem Häutchen. Sie ist würziger im Geschmack als normale Zwiebeln und wird hauptsächlich für Saucen und Füllungen verwendet. Schalotten nicht bräunen, sie werden sonst bitter.
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