Das riesige Marktpotenzial der revolutionären Erfindung wird erstmalig vom Butterhändler Jan Jurgens aus Goch erkannt. Jurgens erwirbt 1870 das Patent und vertreibt zunächst regionale Marken. Die Vielfalt der Margarinemarken, die unter dem Dach Deutsche Jurgenswerke AG versammelt sind, ist schließlich so verwirrend, dass 1924 die Vermarktung unter der gemeinsamen Bezeichnung „Rahma“ beschlossen wird – um eine Verwechslung mit reinen Milchprodukten auszuschließen, wurde das „h“ später weggelassen.
Dennoch: Die mit dem neuen Namen geweckten Assoziationen zu Butter, Rahm und Sahne werden von den ersten Werbestrategen der Jurgenswerke natürlich einkalkuliert und durch den Zusatz „buttergleich“ noch unterstützt. Parallel zur Namensfindung wird auch die Figur des Rama-Mädchens kreiert, die bis heute zur hohen Wiedererkennbarkeit der Marke beiträgt.